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18 min
Date published
2025-07-15

SEO Band 2 – Wie Sie Ihre Website im Zeitalter der KI-gestützten Suche optimieren

Die Zeiten, in denen es reichte, auf Googles erster Seite zu landen, sind vorbei. Die Suche verändert sich rasant. Immer mehr Nutzerinnen und Nutzer geben sich mit KI-generierten Antworten zufrieden (Google AI Overviews, Perplexity oder ChatGPT) und besuchen ihre Website womöglich nie.

Guter Content allein genügt nicht mehr. Heute braucht man Inhalte, die eine KI finden und in ihren Antworten auch tatsächlich verwenden kann. Die SEO-Branche hat auf die KI-Suche zunächst mit Angst reagiert. Inzwischen zeigt sich jedoch: Diese Veränderungen öffnen die Tür für Innovation und für eine Art Rückbesinnung auf die Grundlagen, die zum Experimentieren einlädt. Genau darin liegt eine seltene Gelegenheit, sich einen Vorsprung vor dem Wettbewerb zu sichern.

In diesem Artikel gehen wir die wichtigsten Prinzipien dieses neuen Denkansatzes durch. Und da uns vor Kurzem ein großer deutscher Versicherer für eine KI-orientierte SEO-Strategie angefragt hat, teilen wir auch konkrete Beispiele aus der Praxis.

💡 Die Optimierung für die KI-Suche ist Pflicht für jedes Unternehmen, das sichtbar bleiben will. Wer jetzt startet, verschafft sich einen erheblichen Wettbewerbsvorteil.

Beginnen wir mit einer Zahl. Untersuchungen zufolge sank die durchschnittliche Klickrate (CTR) bei informationsorientierten Suchanfragen um 34,5 Prozent, sobald AI Overviews ausgespielt wurden. Similarweb berichtete, dass der Anteil der sogenannten Zero-Click-Suchen zwischen dem Start der Google AI Overviews im Mai 2024 und Mai 2025 um 13 Prozentpunkte gestiegen ist, von 56 auf 69 Prozent.

Was ist KI-Suche?

💡 KI-Suche ist eine fortgeschrittene Form der Informationssuche, die Machine Learning und Sprachmodelle nutzt, um den Kontext einer Anfrage zu verstehen. Sie liefert relevantere, persönlichere und umfassendere Antworten als klassische Suchmaschinen.

Wie KI Antworten findet und warum klassisches SEO nicht mehr ausreicht

Wenn Sie heute eine Anfrage bei Google eingeben, insbesondere mit SGE (Search Generative Experience), ChatGPT oder Perplexity, erhalten Sie nicht mehr nur klassische Suchergebnisse. Sie sehen eine KI-generierte Antwort: eine Zusammenfassung relevanter Informationen, die ein KI-Modell auf Basis seines Themenverständnisses erstellt und nicht anhand exakter Keyword-Übereinstimmungen. Das verändert die Spielregeln von Grund auf.

💡 In der Welt der KI-Suche optimieren wir nicht mehr nur für Keywords. Wir gestalten Inhalte so, dass sie für hunderte möglicher Suchanfragen nutzbar sind. Dieser Ansatz heißt Relevance Engineering.



1. Klassisches SEO vs. KI-Suche

Früher drehte sich bei Suchmaschinen alles um Keywords. Algorithmen glichen Suchanfragen mit Website-Texten ab und bewerteten die beste Übereinstimmung. Heute geht es dank großer Sprachmodelle (LLMs) um Bedeutung. Die KI liest eine Anfrage als Absicht des Nutzers, nicht als wörtliche Zeichenfolge. Sie sucht Kontext, keine exakten Treffer.

Nehmen wir diese drei Anfragen:

  • „Beste Kaffeemaschine fürs Büro“

  • „DeLonghi oder Tchibo im Vergleich“

  • „Günstige Kaffeemaschine für die Firma unter 200 Euro“

Die KI versteht alle drei als unterschiedliche Ausdrucksformen desselben Bedarfs: eine passende Kaffeemaschine für den Arbeitsplatz zu finden. Wenn Ihre Inhalte diesen Bedarf inhaltlich beantworten, auch ohne eine dieser Formulierungen wörtlich zu enthalten, kann die KI sie für ihre Antwort verwenden.

2. Embeddings: Wie KI Text „versteht“

Im Kern dieses Verständnisses stehen Embeddings, also vektorbasierte (numerische) Repräsentationen von Bedeutung. Statt mit wörtlichen Begriffen wie „Büro“ oder „Kaffeemaschine“ zu arbeiten, misst die KI über diese Vektoren, wie nah sich zwei Texte semantisch sind.

Die KI erkennt dadurch zum Beispiel:

  • „Günstiger Espressobereiter“ liegt bedeutungsmäßig nah an „Kaffeemaschine unter 200 Euro“

  • „Bürobedarf“ hängt mit „Büroausstattung“ zusammen

  • „Markenvergleich“ ist Teil einer Kaufentscheidung

Die KI wählt Textausschnitte also nicht nach Keyword-Häufigkeit aus, sondern nach Kontext und Relevanz.

3. Query Fan-Out: Wie KI nach Inhalten sucht

Manche Systeme wie Google SGE nutzen eine Methode namens Query Fan-Out. Die KI erzeugt dabei Dutzende alternative Varianten der ursprünglichen Frage, um besser zu erfassen, wonach jemand tatsächlich sucht.

Aus der Anfrage „günstige Kaffeemaschine fürs Büro“ kann die KI beispielsweise ableiten:

  • „Büro-Espressomaschine unter 200 Euro“

  • „Was eignet sich für Kaffee im Großraumbüro?“

  • „Kapsel oder Siebträger: Was passt für Unternehmen?“

4. Auswahl relevanter Inhalte

Anschließend durchsucht die KI die verfügbaren Inhalte (Websites, Artikel, Bewertungen, Produktbeschreibungen) und wählt die relevantesten Passagen aus, um daraus ihre Antwort zu finden. Je klarer und präziser Ihre Inhalte sind, desto wahrscheinlicher werden sie als Quelle herangezogen.

5. Wie KI Begriffe einordnet: Der Knowledge Graph

Google und einige KI-Systeme arbeiten zusätzlich mit einem Knowledge Graph, einem Netz aus verknüpften Begriffen, Marken, Orten, Personen und Themen.

Zu jedem Wort und jeder Wortgruppe baut die KI Kontext auf:

  • „Apple“ kann ein Technologiekonzern oder eine Frucht sein

  • „Jaguar“ kann ein Tier oder eine Automarke sein

Um das aufzulösen, greift die KI auf den Knowledge Graph zurück. Sie „weiß“ etwa, dass Apple eine Marke ist, die iPhones verkauft, ihren Hauptsitz in den USA hat und von Tim Cook geführt wird. Damit ist klar, welches Apple gemeint ist.

Wenn Ihre Website strukturierte Daten nutzt (dazu unten mehr), eine klare Terminologie verwendet und Kontext sauber definiert, helfen Sie der KI, Ihre Marke korrekt in diesem Graph zu verorten.

In unserer Potenzialanalyse lag der Fokus vor allem auf der Sichtbarkeit in der KI-Suche. Klassisches SEO bleibt dennoch unverzichtbar. Der Vergleich der Kundenperformance mit dem Wettbewerb anhand klassischer Kennzahlen der organischen Suche half uns, die inhaltliche Gesamtqualität der Website zu bewerten.

Sichtbarkeit in den klassischen SERPs spielt weiterhin eine große Rolle, zumindest in dieser frühen Phase der KI-Suche, und korreliert häufig damit, wie gut eine Website in KI-generierten Antworten abschneidet.
Praxisbeispiel

Wie Sie Inhalte für die KI-Suche erstellen

Die KI sucht nicht die größte Marke, die bekannteste Domain oder den Artikel mit den meisten Backlinks. Sie sucht den besten Inhalt: den, der die Frage am wirkungsvollsten beantwortet. In der KI-Suche können Sie auch ohne großes Budget erfolgreich sein, wenn Sie diese Kriterien erfüllen:

  • Sie erklären das Thema klar und praxisnah

  • Sie schreiben in einfacher Sprache und mit klarer Struktur

  • Sie behandeln das Thema in der Tiefe und aus mehreren Blickwinkeln

Das öffnet die Tür für kleinere Anbieter mit hochwertigen Inhalten. Sie müssen nicht auf Platz eins der klassischen Suchergebnisse stehen. Entscheidend ist, für die KI die erste Wahl zu sein.

Am besten verstehen Sie, wie die KI Ihre Website bewertet, indem Sie die KI-Tools selbst fragen. Deshalb nehmen wir deren Rückmeldungen direkt in unsere Strategien auf. Das klingt simpel, macht das Sammeln erster Erkenntnisse aber deutlich einfacher.
✨ PRAXISBEISPIEL

1. Seien Sie konkret und nutzen Sie klare Sprache

Sprachmodelle bevorzugen Inhalte, die die Frage direkt beantworten. Wie erwähnt arbeiten sie mit Bedeutung. Wenn Sie vage Begriffe wie „Neuheit“ oder „dieses Produkt“ verwenden, versteht die KI nicht, worauf Sie sich beziehen.

Statt ❌ „ein neues Produkt für zu Hause“ schreiben Sie ✅ „Dyson V12 kabelloser Stielstaubsauger für Wohnungen bis 80 m²“.

So entsteht die sogenannte Monosemantizität: Jeder Begriff hat genau eine klare Bedeutung. Das hilft der KI, Ihre Inhalte besser zu verstehen und zu verwenden.

2. Zeigen Sie, dass Sie Expertin oder Experte in Ihrem Feld sind

KI-Agenten vertrauen Websites, die ein Thema umfassend abdecken. Sie schätzen die sogenannte Topical Authority.

Was das in der Praxis bedeutet:

  • ✅ Erstellen Sie Content-Serien und Cluster verwandter Seiten

  • ✅ Erklären Sie Herkunft, Nutzen und Herstellung des Produkts

  • ✅ Verlinken Sie Ihre Inhalte klar und sinnvoll untereinander

Auch im KI-Zeitalter gelten die E-E-A-T-Prinzipien (Experience, Expertise, Authoritativeness, Trustworthiness) mehr denn je. Inhalte, die echte Fachkenntnis und Glaubwürdigkeit erkennen lassen, sei es durch eine Autorin, einen Autor oder die Marke selbst, schneiden nicht nur in den Suchergebnissen besser ab, sondern kommen auch bei Nutzerinnen und Nutzern besser an.

Google bewertet die Qualität von Inhalten anhand von E-E-A-T. Im Kontext KI-generierter Ergebnisse ist es besonders wichtig, menschliche Expertise und vertrauenswürdige Quellen sichtbar zu machen, etwa durch Autorenkommentare, Zitate oder Kontext.

  • ✅ Ergänzen Sie am Ende des Artikels eine kurze Autorennotiz, die zeigt, wer den Text geschrieben hat oder fachlich dahinter steht. Nennen Sie relevante Erfahrung, Spezialgebiete oder Praxis.

  • ✅ Verlinken Sie hochwertige externe Quellen (Studien, offizielle Leitfäden, Fachblogs) oder eigene interne Materialien. Das erhöht die Glaubwürdigkeit und zeigt, dass die Information fundiert ist.

  • ✅ Bringen Sie Praxisbeispiele, persönliche Einschätzungen, fachliche Hinweise oder konkrete Empfehlungen in Ihre Inhalte.

3. Nutzen Sie eine klare und logische Struktur

Die KI bevorzugt Inhalte, die leicht nachvollziehbar und gut strukturiert sind:

  • ✅ Klare Überschriften (H2, H3)

  • ✅ Aufzählungen und Listen

  • ✅ Fragen und Antworten

  • ✅ Eine Zusammenfassung am Anfang

  • ✅ FAQ-Abschnitte

Diese Struktur macht es KI-Agenten leichter, Ihre Inhalte zu verstehen und zu verwenden.

4. Denken Sie an die Customer Journey

Wie erwähnt, reagiert die KI nicht nur auf den exakten Wortlaut einer Frage, sondern erzeugt mehrere Varianten davon. Ihre Inhalte sollten deshalb die verschiedenen Blickwinkel und Denkweisen abbilden, die Nutzerinnen und Nutzer mitbringen.

Empfehlung:

✅ Verfolgen Sie Query Journeys, also wie Menschen ein Thema Schritt für Schritt suchen und erkunden. Erstellen Sie Inhalte, die logisch aufeinander aufbauen, an vorherige Fragen anknüpfen und unterschiedliche Perspektiven abdecken.

Im Rahmen der Kundenstrategie haben wir eine strukturierte Roadmap entwickelt, aufgebaut auf den zentralen Segmenten, die wir Schritt für Schritt optimieren.Neben der detaillierten Kartierung der gesamten Customer Journey richten wir den Blick auch auf Inhalte für jüngere Zielgruppen, die KI-Tools tendenziell früher nutzen.Für jedes Segment bauen wir ein vernetztes Geflecht verwandter, hoch relevanter Themen auf. Ebenso wichtig ist es, bestehende Inhalte zu optimieren.

1️⃣ Kfz-Haftpflichtversicherung
➕ Inhalte für Fahranfängerinnen und Fahranfänger

2️⃣ Hausrat- und Privathaftpflichtversicherung
➕ Erste eigene Wohnung, WG, Zusammenziehen

3️⃣ Unfall- und Freizeitversicherung
➕ Sportverletzungen, (günstiges) Reisen

4️⃣ Rechtsschutzversicherung
➕ Praxisthemen wie Onlineshopping oder der erste Arbeitsvertrag

5️⃣ Berufsunfähigkeits- und Rentenversicherung
➕ Sonderangebote und Bildungsinhalte für jüngere Zielgruppen
✨ PRAXISBEISPIEL

5. Binden Sie multimediale Inhalte ein

KI verarbeitet nicht nur Text, sondern auch Bilder, Videos und Grafiken. ✅ Wenn Sie Ihre Inhalte mit den richtigen Attributen anreichern (Alt-Text, Bildunterschriften, strukturierte Daten), steigt die Chance, dass KI-Modelle auf Ihre Website verweisen.

6. Machen Sie Ihre Inhalte leicht crawlbar

KI-Modelle arbeiten (noch) mit einfacheren Crawling-Prinzipien als Google und können Websites nicht so intelligent erschließen wie der Googlebot.

Deshalb sind technische SEO-Grundlagen im KI-Zeitalter wichtiger denn je. Ihre Website sollte:

  • ✅ schnell laden

  • ✅ Inhalte problemlos rendern

  • ✅ strukturierte Daten nutzen

Wenn ein KI-Crawler nicht auf Ihre Inhalte zugreifen kann, verpufft die ganze Arbeit an Text und Struktur.

Optimieren Sie für den „schwächsten“ Bot. Rechnen Sie damit, dass sehr unterschiedliche Agenten Ihre Website crawlen, und längst nicht alle sind so leistungsfähig wie der Googlebot.

Achten Sie deshalb darauf, dass auch weniger fortgeschrittene Crawler (wie KI-Modelle) alle wichtigen Informationen auslesen können.

Im Rahmen unserer Potenzialanalyse achten wir auch auf klassische Kennzahlen wie die Core Web Vitals.
✨ PRAXISBEISPIEL

7. Implementieren Sie strukturierte Daten

Strukturierte Daten helfen KI-Tools und Suchmaschinen zu verstehen, wofür einzelne Bereiche Ihrer Website stehen: ob Produkt, Bewertung, Organisation oder Artikel. In Blogbeiträgen können strukturierte Daten zum Beispiel Ihren FAQ-Bereich eindeutig auszeichnen.

Mit dem Standard schema.org wird Ihre Website zu einer besser lesbaren und verlässlicheren Datenquelle, auf die KI-Modelle bei der Antwortgenerierung zurückgreifen können. ✅

8. Bauen Sie eine starke Markenreputation auf

Für die KI zählt nicht nur, wie oft Ihre Marke erwähnt wird, sondern wo, wie und in welchem Kontext. Am meisten zählen natürliche Erwähnungen auf vertrauenswürdigen Plattformen: Bewertungen, Fachblogs, Foren oder Community-Websites.

Diese Signale helfen der KI zu verstehen, dass Ihre Marke real, seriös und für das Thema relevant ist. Es geht nicht um Menge, sondern um Qualität und Kontext.

✅ Eine starke Reputation in Ihrer Nische oder Community wiegt weit mehr als Hunderte minderwertiger, künstlich erzeugter Erwähnungen.

Teil der Strategie war eine klassische Link-Intersect-Analyse: Wir identifizieren Websites, die auf Wettbewerbsmarken verlinken, unseren Kunden aber noch nicht erwähnen. Da KI-Tools häufig auf bewertungsbasierte Inhalte zurückgreifen, haben wir zusätzlich die am häufigsten zitierten Quellen in den relevanten Segmenten analysiert.

Unser Ziel ist es, den Kunden in diesen zentralen Artikeln auf dem deutschen Markt zu platzieren. Das stärkt die Glaubwürdigkeit der Marke deutlich und erhöht die Chance, in KI-generierten Antworten aufzutauchen. So greifen SEO und GEO eng mit den PR-Aktivitäten des Kunden ineinander.
✨ PRAXISBEISPIEL

Markenstärke im Zeitalter der KI-Suche

Je weniger stabil und vorhersehbar die Antworten von Google oder LLMs werden, desto wichtiger wird Ihre Marke. Wenn Nutzerinnen und Nutzer Sie im Kopf haben (oder Ihre Website in ihrem Suchverlauf auftaucht), sind Sie schon halb am Ziel. Der Weg zur Empfehlung durch die KI ist dann deutlich kürzer.

Austauschbar zu sein können Sie sich deshalb nicht leisten. Sie brauchen eine eigene Tonalität und echte Alleinstellungsmerkmale. Das können herausragende, hilfreiche Inhalte sein, ein erstklassiger Kundenservice oder ein außergewöhnliches Produkt- oder Markenerlebnis, das Sie vom Wettbewerb abhebt.

Wie Sie die Performance Ihrer Website in der KI-Suche messen

Die Ranking-Position erzählt nicht mehr die ganze Geschichte. KI-generierte Suchergebnisse sind:

  • dynamisch: Antworten können sich von Minute zu Minute ändern

  • personalisiert: abhängig davon, wer sucht und was zuvor gesucht wurde

  • unvorhersehbar: oft als direkte Antwort statt als klickbarer Link

Statt klassischer Kennzahlen wie dem „Keyword-Ranking“ lohnt es sich deshalb, Folgendes zu verfolgen:

  • Erscheinen Ihrer Inhalte in KI-Antworten (etwa in den AI Overviews von Google)

  • Klicks aus diesen Antworten (bald in der Google Search Console im Bereich „AI Mode“ verfügbar)

  • Erwähnungen Ihrer Marke in Tools wie ChatGPT, Perplexity oder Claude (als Produktkarte oder auch ohne direkten Link)

Die Suche wird zudem immer fragmentierter. Es gibt inzwischen mehrere parallele Kanäle, in denen Menschen suchen: Google SGE, Bing Chat, ChatGPT, Perplexity und weitere. Marken müssen ihre Sichtbarkeit deshalb plattformübergreifend verfolgen, nicht nur in den klassischen SERPs.

Es lohnt sich, den Fokus jetzt zu verschieben: Klassische SEO-Kennzahlen werden nach und nach von einer neuen Form der Sichtbarkeit abgelöst. Entscheidend ist, wie viel Raum Ihre Marke in KI-gestützten Suchergebnissen einnimmt. Platz eins garantiert keinen Traffic mehr, das ist die Realität der Zero-Click-Suche.

Nehmen Sie die Daten mit Vorsicht

Bei der Messung in der KI-Suche sind wir bislang weitgehend darauf angewiesen, welche Daten die Plattformen selbst (Google, OpenAI, Microsoft und andere) zulassen. Sichtbarkeits-Tracking im KI-Umfeld steckt noch in den Anfängen, die verfügbare Datenbasis wird mit der Zeit wachsen.

Vorerst können Sie Tools wie Ahrefs beobachten, die beginnen, KI-Sichtbarkeitssignale in ihr Tracking aufzunehmen.

Hinweis: Daten zu ChatGPT oder AI Overviews in Ahrefs sind nur Schätzwerte

Nehmen Sie Sichtbarkeitswerte zu ChatGPT oder AI Overviews aus Tools wie Ahrefs nicht für bare Münze, es sind Näherungen. Als Lackmustest und für das Benchmarking gegenüber dem Wettbewerb sind sie trotzdem wertvoll.

Wenn Ahrefs zeigt, dass eine Wettbewerbsmarke in den AI Overviews dreimal besser abschneidet, ist sie in der KI-Optimierung vermutlich auch dreimal weiter.

Machen Sie das Beste aus der KI-Suche

In der KI-Suche geht es nicht darum, auf Platz eins zu stehen, sondern zu den Quellen zu gehören, die die KI zitiert. Das verlangt ein neues Denken:

  • in Kontext denken, nicht nur in Keywords

  • klar, einfach und strukturiert schreiben

  • Topical Authority und eine starke interne Verlinkung über alle Inhalte hinweg aufbauen

SEO stirbt nicht, es entwickelt sich weiter

Und zum Schluss: Die wichtigsten Prinzipien des guten alten SEO gelten weiterhin (wie selbst Google bestätigt).

  • Konzentrieren Sie sich auf die Qualität Ihres Produkts

  • Bauen Sie eine starke Markenreputation auf

  • Erstellen Sie Inhalte, die Ihrer Zielgruppe wirklich helfen

Daran hat sich nichts geändert, auch nicht im KI-Zeitalter.

💡 Sie möchten sicherstellen, dass KI-Tools Ihre Inhalte finden und nutzen können? Kontaktieren Sie uns. Wir prüfen, wie Ihre Marke in der KI-Suche dasteht, unterstützen Sie beim technischen Audit und definieren eine Content-Strategie für das KI-Zeitalter.

Quellen

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